Zwischenruf
Diplomspaß von Florian Nierhaus.
Am besten mit rot/blau Brille anschauen.
CS137 from Florian Nierhaus on Vimeo.
Diplomspaß von Florian Nierhaus.
Am besten mit rot/blau Brille anschauen.
CS137 from Florian Nierhaus on Vimeo.
Im Kurs “on corporate” ging es um eine Veranstaltungsreihe die an der FH Düsseldorf stattfindet – Aufgabe war es neben der Organisation der Veranstaltung, bei der die namhafte Corporate Designer sprechen werden, auch der Entwurf von Plakaten welche die Vorträge bewerben.
So, endlich können wir das »semester« wieder aus Sommersemester streichen und das Wetter überleben!
Unsere letzte schöne Aufgabe im Fach Fotografie war ein Fotocomic, bzw eine Fotogeschichte oder sonst was.
In unserer Gruppe hatten wir keine Lust auf Satiren oder irgendwas Nachspielen.
Wir haben uns also auf eine kleine Parabel von Kafka gestürzt (ja einfach um was von Kafka zu nehmen) und das ganze dann kafkaesk-völlig-ohne-Dramaturgie umgesetzt, das ganze zu einer Broschüre verpackt und abgegeben.
Fotografiert haben wir in Frankfurt auf dem Römerberg morgens zum Sonnenaufgang. Genau der Ort und die Zeit konnten das ganze eigenltich nur schon ganz nett werden lassen und wir konnten auf alle künstlichen Lichtquellen verzichten.
Mit der heutigen Endpräsentation ist das Semester, zumindest für den Illustrationskurs, gelaufen. Für mich war Illustration bei Florian Bayer dieses Semester deutlich eines der entspannteren Fächer. Alleine schon wegen der schönen “on location drawings”.
Die letzten Wochen stand auch ein Kurzprojekt an. Aufgabe war ein Gebäude bzw. einen Ort stimmungsvoll einzufangen und dabei die typografischen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Nach langer Suche fiel meine Wahl auf den Zeller Bahnhof; ein aus der Zeit gefallenes Gebäude, das gut auch als Kulisse für einen Western dienen könnte. Fehlt nur noch Tumbleweed…
Die Einzelbilder sind mit Tusche und Feder (mittlerweile liebgewonnen!) umgesetzt. Zusammengesetzt und koloriert in PS, ausgedruckt auf A1.
Was ist eigentlich dieses Kunst? Wie macht man das und was sind die Kriterien für gute Kunst?
Das waren die Fragen die mich in der ersten Vorlesungswoche des Semesters beschäftigt haben. Grund dafür war der künstlerische Grundlagen Kurs bei Frau Caturelli – das Thema: Erinnerungsbilder.
Nach etlichen Diskussionen und Kopfzerbrechen kam dann auch die erste Präsentation. Die Erklärung für meine kümmerlichen Versuche: “Ich habe keinen Weg gefunden mich auszudrücken und habe es auch nicht verstanden was ich hier soll” wurde mit einem “Das sieht man” quittiert. Aufgrund meiner Probleme, die aber wohl auch andere im Kurs hatten, wurde das Thema für die nächste Hausaufgabe etwas einfachfacher gestaltet, so das auch Leute wie ich mitspielen konnten.
Heute durfte ich dann eine Überraschung erleben, meine Arbeit war eine der besseren und ich darf mich jetzt mit meinem Unterthema bis zum Ende des Kurses und der Abschlusspräsentation beschäftigen.
Für die heutige Arbeit beschriftete ich Packpapier mit dem Schriftzug “heimwärts” und sendete diese Papierrollen zu meiner alten Adresse bei Würzburg und zu zwei Freunden und bat sie darum “irgendetwas” damit zu machen. Die Frage was Heimat ist wird in unserer Zeit schwer zu beantworten, nicht immer ist der Ort an dem wir uns aufhalten unser Zuhause, manchmal fühlt man sich aber dank seiner Freunde auch an fremden Orten zuhause. Was verbinden wir mit unserem Zuhause und wie erinnern wir uns dieses?
Nach gut der Hälfte des Semesters habe ich nun endlich mal etwas Handfestes auf dem Tisch liegen. Ein kleines Magazin, entstanden im Typokurs. Der simple Titel: Vom Nutzen und Nachteil der narrativen Gestaltung für das Lesen – Entwurfsvarianten in Text und Bild.
Inhalt sind die in diesem Semester durchgeführten Übungsaufgaben zum genannten Thema. Die waren bei mir zum Teil eher unmotiviert, aber jetzt innerhalb des Magazin-Layouts machen sie doch ein bisschen was her.
Positives Feedback gab es auch – was eine schöne Entschädigung für etliche Stunden (Nacht-)Arbeit ist.
Für Liebhaber:
24 Seiten, schwarzweiss, Klammerbindung
Fonts: Garamond Premier Pro, TheSans, (Univers für die Übungen)
Papier: Munken Pure (gelblichweiß matt) 130 g/m2

Am Montag war ich an einem relativ freien Nachmittag schnell in Frankfurt um ein wenig einzukaufen und rumzurennen.
Dabei sind wir im Azita gelandet und haben uns dort durch ein paar Magazine und Unabhängige Publikationen gewühlt… für so Perlen eine tolle Anlaufstelle.
Dabei eben beim stöbern auf die #12 Ausgabe des Koreanischen graphic Magazins gestoßen und direkt mitnehmen müssen.
Sonderausgabe über den Werkplaats Typografie… Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber bin froh das Teil mitgenommen zu haben.
Holländische Typo-Schule, 2-jährig, seit neusten mit Master Abschluss und sehr experimentell. Und experimentell im guten Sinne!
Memo: Mit Holländischen Typografen auseinandersetzen!
Neues Semester, neue Kurse. Einer davon beschäftigt sich mit serieller Buchgestaltung – ein interessantes Thema. Zur Auswahl stehen drei Genre (Roman, Gedichte und Biografien) zu denen exemplarisch je drei Cover gestaltet werden sollen. Nach längerer Überlegung, Betrachten von bestehenden Serien und Vergleichen mit Mitstudierenden war für mich klar: Ein Bezug zum Buchinhalt soll nicht gegeben sein. Eine Illustration und die gesamte Gestaltung soll sich auf ein Minimum reduzieren. So, oder so ähnlich habe ich meine Entwürfe auch im Kurs vorgestellt. Als Antwort erhielt ich folgenden Satz: “Da fehlt mir das verspielte” – achso? “Das Studium bietet doch Platz Sachen auszuprobieren, da finde ich das zu reduziert” – ahja!
Da bleibt dann nur die Frage ob man wirklich Lust auf Taschenbücher mit Schuber, Transparentpapier, Filz und sonstigen Späßen hat – nur um kreativ anders zu sein.
Seit gestern Abend bin ich zurück aus Osnabrück, wo vergangenes Wochenende das European Media Art Festival zu Ende ging. Die Exkursion wurde angeleiert von unserem Film/Video-Prof Ingo Petzke (der mit in der Jury des EMAF sitzt und zu den Gründern des Festivals 1988 gehört). Das Festival war mir vorher nicht bekannt, umso positiver überrascht war ich, wie groß und facettenreich das Angebot des EMAF war.
Hauptaugenmerk waren die Vorführungen von Experimentalfilmen (auch studentische Arbeiten im “Media Campus”), darüber hinaus gab es Videoinstallationen und Medienkunst in verschiedensten Disziplinen zu entdecken. Motto dieses Jahr war “Mash Up”, das Aufeinanderprallen und Vermischen von unterschiedlichen Medien(kulturen).
Die Locations waren zentral in der gemütlichen Osnabrücker Innenstadt verteilt, in Kinos, Galerien, Cafes und sogar einer Kirche. Nette Leute, gutes Essen (Grillen inklusive), prächtiges Wetter – ein rundum gelungenes Wochenende. Nächstes Jahr gerne wieder (Notiz an mich: nächstes Mal früher anreisen, damit man nicht die Hälfte verpasst).
LERNEFFEKT:
Es gibt im Bereich Film bzw. Video unglaublich viele Möglichkeiten sich auszudrücken. “Normale” Spiel- und Dokumentarfilme sind da im Grunde die langweiligste Form. Für meine künftigen Projekte in diesem Fach habe ich mir vorgenommen, möglichst unkonventionelle Ansätze zu verfolgen. Also bloß keine professionellen, kommerziellen Produktionen nachahmen, sich nicht um Sponsoren bemühen. Bleibt zu hoffen, dass sowas auch in den kommenden Semestern “erlaubt” ist.