Die erste Woche, der erste Krieg

Philipp Schäfer am 26. September 2009 um 20:00

Hurra, die erste Woche ist um. Ging auch auch wirklich schnell, gemacht wurde effektiv nichts, außer Kurse vorgestellt und Meinungen von Professoren bestätigt (Uebele macht Spaß und sollte unbedingt von mir belegt werden) sowie der erste innere Krieg in mir hervorgerufen. Aber wie gemein ist es auch mich aus vier Modulen drei wählen zu lassen wo mich doch alle interessieren. Woher soll ich wissen ob ich mein Hobby Fotografie als Schwerpunkt wählen sollte – und das wenn das meiste auf digitaler Basis passiert und meine Kamera einfach zu wenig Megapixel für die Kurse hat (11MP Vorraussetzung zerfickt meine 300D dann doch hart).

Bleibt fest zu halten, dass das Studium zu viel in zu kurzer Zeit bietet als, dass man alles machen könnte was einen interessiert. Ich glaube ich entscheide das dann am Montag einfach spontan. Dummerweise hat die Frage nach Programmen (3dsMax oder Maya) meine Entscheidung so weit eingeschränkt, dass ich jetzt “recht” entspannt wählen konnte. Jetzt bleibt nur noch die Frage ob ich lieber Social Media Strategy oder (analoge) schwarz-weiß Fotografie belege, zu dumm, dass das gleichzeitig stattfindet.

Je nach dem ergeben sich für mich im ersten Semester folgende Kurse:

Ein Konzert auf der Luftgitarre
Bildredaktion [Wahlpflicht]
Schrift und Zeichen
Gestaltugslehre das blaue Dreick
Disegno und Sfumato
Theaterfotografie oder Social Media Strategy [Wahlpflicht]
Von RGB, CMYK und anderen Geheimnissen [Wahlpflicht]

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Tag1: AKWs sind böse

Philipp Schäfer am 21. September 2009 um 18:40

Heute hat es also angefangen, mein Kommunikationsdesign-Studium in Düsseldorf.

Nachdem ich mich über behinderte Abkürzungen wie ESAG (Erstsemestereinführung) aufgeregt habe, bin ich mit einer Gruppe von Mitstudenten (Ich werde beim schreiben in diesem Blog bewusst keine weiblichen Formen von Worten [Generisches Maskulinum – siehe Wikipedia] verwenden, mehr dazu gleich.) in das Audimax gewandert, ließ mich nieder und stellte mich auf einige mehr oder weniger langweilige Reden ein. Doch was mich erwartete war schlimmer als meine Befürchtungen: Einige der Redner verwechselten eine Einführungsveranstaltung der neuen Erstsemester mit einer politischen Veranstaltungen auf der sie ihr verkapptes, engstirniges, kurzfristiges und vor allem von Hirnkaries befallenes Wissen kund tatet – und grundsätzlich nur in der weiblichen Form von uns redeten: Studentinnen.

Anschließend gab es eine kurze Einweisung der Fachschaft, welche noch die nächsten drei Tage als Weihnachtsfest mit Keksen, Lebkuchen und Sprühschnee andauern wird.

Fazit bleibt: Laut Meinung der “Guten” müssen AKWs abgeschalten werden, laut Meinung der E-Techniker nicht. Nach meiner Meiner Meinung war der Tag somit “fürn’ Arsch”, mal abgesehen davon, dass man mir das grobe System vom Bachlor-Studiengang und der damit verbundenen Credit-Points etwas näher gebracht hat. Trotzdem freue ich mich auf die nächsten Tage und die Vorstellungen der restlichen Profs sowie meinen Stundenplan und dann auch hoffentlich auf das eigentliche studieren.

RE: Studieren, arbeiten, spielen … (fontblog)

Philipp Schäfer am 12. September 2009 um 21:02

oder: Was taugt ein Bachelor-Abschluss im Design? von Jürgen Siebert

An den Designhochschulen beginnt in den nächsten Tagen das Wintersemester. Mancherorts ist es die letzte Möglichkeit, einen Diplomstudiengang zu beginnen, einige FHs dagegen entlassen bereits die ersten Bachelor-Absolventen.

Hier, beim Fontblog, sind einige lesenswerte Kommentare zusammen gekommen.

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Suchen, Finden, Ankommen

Philipp Schäfer am 3. September 2009 um 17:57

Nach dem Suchen einer Wohnung findet man sie und kommt schließlich an. Erkenntnisse und Ratschläge für Wohnungssuchende die auf der “Gut oder Schlecht” Checkliste stehen sollten:

  • Leben die anderen Mitbewohner der “WG” wirklich?
  • Ist die Wohnung direkt neben einer Grundschule?
  • Wohnt man quasi in einem Glockenturm?