Marko Martini am 31. March 2010 um 14:36
26plus-zeichen ist ein Projekt aus einem höheren Semester und versteht sich als “Präsentations-Plattform für studentische Schriftentwürfe”.
Die Idee stammt aus einem Kurs von Gertrude Nolte und wurde scheinbar von zwei Studenten umgesetzt. Eine schöne Idee und jeder darf mitmachen.
Jan am 16. March 2010 um 11:16

Letzten Samstag schaute ich in lieblicher Begleitung in die Schirn in Frankfurt und dort in die kleine Werkschau Eberhard Havenkosts, die sein Schaffen aus dem Jahre 2009 unter dem Titel RETINA zusammenfasst. Wir hatten keinerlei Vorstellung, was uns erwartet, nur vage Informationen – wir sollten sehr positiv überrascht werden.
Was uns erwartete waren Bilder die den Weg in die Abstraktion durch verschiedene Transportmedien gehen. Doof zu beschreiben, aber die Bilder erzählen viel und strahlen viel aus, ohne dass es gewollt wirkt. Die Erforschung der Wahrnehmung von Medien schafft sentimentale Bildräume. Verrückte Sache das.
Kann man auch arg scheiße finden und auf Jpgs. wirkts nicht. Aber Bildstörungen in Ölmalereien sind schon was feines in echt.
Ausstellungsbeschreibung und Bilder nach dem Klick.
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Jan am 12. March 2010 um 13:51

Ein Phänomen verfolgt ja den Deutschen durch alle Epochen der Kunstgeschichte. Im 19. Jahrhundert wurde es hip. Im 20. und 21. zum kleinbürglerlichen Klichee. Die Italiensehnsucht. Seume tat es; Menzel tat es; Goethe tat es. Die Italienreise wurde Topos von Selbstfindung, Ästhetisierung und Bildung.
In Andenken an diesen Drang nach Selbstverwirklichung werden ich und meine Mitstreiter in den ersten Mai Wochen den Spuren der Großen der Klassik folgen und uns auf nach Italien machen!
Oliven- und Zitronenhaine werden uns erwarten; der Geist der Antike unsere Sinne betören; die Vollkommenheit wird uns erfüllen.
Abgesehen davon wird unser Fachbereich umgebaut und damit wir nicht auf der faulen Haut hocken jagen uns unsere Werten Dozenten von Zeichnen und der Stefan Bayer, seines Zeichens unser Foto Dozent aus dem Jugendstil-Verseuchten Darmstadt. Die Sache ist Pflicht und wurde just per Mail mitgeteilt. Gut, da hat man ja nochmal zwei Wochen Zeit zum Arbeiten, weil Geld kostet sowas ja auch!
Es besteht die wunderbare Aussicht, dass wir mit Typo auch nochmal in die Schweiz entschwinden. Typografisches Wandern nennt sich das dann. Naja ich geh mal sparen!
Bis denn
Marko Martini am um 12:01
Gerade komme ich vom etwas verwirrenden Einschreiben in die Kurse des zweiten Semesters. Von insgesamt fünf Wahlpflichtfächern galt es drei auszuwählen. Meine Wahl viel äußerst “analog” aus (was wohl auch ein wenig an meiner wachsenden Abneigung gegen stumpfe Computerarbeit liegt):
FILM/VIDEO bei Ingo Petzke
TYPOGRAFIE/ZEICHENSYSTEME bei Heike Czerner
VISUALISIERUNG/ILLUSTRATION bei Florian Bayer
Dazu kommen die allgemeinen Pflichtfächer Geschichte der Fotografie (Dr. Kranzfelder), Positionen-Ideen-Konzepte (Carl Frech, Christoph Barth) und Text (Frank-Esslinger); außerdem diverse technische Praktika.
Mit meiner Wahl habe ich mich auch gegen FOTOGRAFIE (langweilig) und INTERAKTIVE MEDIEN (sprich Flash und Programmierzeugs, langweilig und nervig) entschieden.
Ein Highlight im kommenden Semester wird sicherlich der Typokurs. Hier soll ein Magazin zum Thema “Altbau” bzw. “Neubau” der FH enstehen, in Zusammenarbeit mit dem Fotokurs von Dieter Leistner und dem BDA (Bund Deutscher Architekten). Wird sicher schön!
Philipp Schäfer am 7. March 2010 um 12:35
Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail mit recht interessantem Inhalt:
jeden tag, 100 tage lang, einen buchstaben posten. es kann
eine satzschrift sein, ein foto [allerdings nur der eine
buchstabe sichtbar], eine zeichnung, eine skizze, ein logo,
egal, nur schwarz/weiss muss er sein. zudem soll der name der
schrift oder der ort des fotos/firma/logo etc unterhalb vermerkt
werden.
Da habe ich mir doch gleich mal das W gesichert und mitgemacht. Type Diary, W>
