Graphic Magazine 12 Werkplaats Typografie Special

Jan am 28. April 2010 um 18:25

Am Montag war ich an einem relativ freien Nachmittag schnell in Frankfurt um ein wenig einzukaufen und rumzurennen.
Dabei sind wir im Azita gelandet und haben uns dort durch ein paar Magazine und Unabhängige Publikationen gewühlt… für so Perlen eine tolle Anlaufstelle.

Dabei eben beim stöbern auf die #12 Ausgabe des Koreanischen graphic Magazins gestoßen und direkt mitnehmen müssen.
Sonderausgabe über den Werkplaats Typografie… Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber bin froh das Teil mitgenommen zu haben.
Holländische Typo-Schule, 2-jährig, seit neusten mit Master Abschluss und sehr experimentell. Und experimentell im guten Sinne!

Memo: Mit Holländischen Typografen auseinandersetzen!

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verspielte Ernüchterung

Philipp Schäfer am um 10:30

Neues Semester, neue Kurse. Einer davon beschäftigt sich mit serieller Buchgestaltung – ein interessantes Thema. Zur Auswahl stehen drei Genre (Roman, Gedichte und Biografien) zu denen exemplarisch je drei Cover gestaltet werden sollen. Nach längerer Überlegung, Betrachten von bestehenden Serien und Vergleichen mit Mitstudierenden war für mich klar: Ein Bezug zum Buchinhalt soll nicht gegeben sein. Eine Illustration und die gesamte Gestaltung soll sich auf ein Minimum reduzieren. So, oder so ähnlich habe ich meine Entwürfe auch im Kurs vorgestellt. Als Antwort erhielt ich folgenden Satz: “Da fehlt mir das verspielte” – achso? “Das Studium bietet doch Platz Sachen auszuprobieren, da finde ich das zu reduziert” – ahja!

Da bleibt dann nur die Frage ob man wirklich Lust auf Taschenbücher mit Schuber, Transparentpapier, Filz und sonstigen Späßen hat – nur um kreativ anders zu sein.

EMAF 2010 Osnabrück

Marko Martini am 26. April 2010 um 17:14

Seit gestern Abend bin ich zurück aus Osnabrück, wo vergangenes Wochenende das European Media Art Festival zu Ende ging. Die Exkursion wurde angeleiert von unserem Film/Video-Prof Ingo Petzke (der mit in der Jury des EMAF sitzt und zu den Gründern des Festivals 1988 gehört). Das Festival war mir vorher nicht bekannt, umso positiver überrascht war ich, wie groß und facettenreich das Angebot des EMAF war.

Hauptaugenmerk waren die Vorführungen von Experimentalfilmen (auch studentische Arbeiten im “Media Campus”), darüber hinaus gab es Videoinstallationen und Medienkunst in verschiedensten Disziplinen zu entdecken. Motto dieses Jahr war “Mash Up”, das Aufeinanderprallen und Vermischen von unterschiedlichen Medien(kulturen).

Die Locations waren zentral in der gemütlichen Osnabrücker Innenstadt verteilt, in Kinos, Galerien, Cafes und sogar einer Kirche. Nette Leute, gutes Essen (Grillen inklusive), prächtiges Wetter – ein rundum gelungenes Wochenende. Nächstes Jahr gerne wieder (Notiz an mich: nächstes Mal früher anreisen, damit man nicht die Hälfte verpasst).

LERNEFFEKT:
Es gibt im Bereich Film bzw. Video unglaublich viele Möglichkeiten sich auszudrücken. “Normale” Spiel- und Dokumentarfilme sind da im Grunde die langweiligste Form. Für meine künftigen Projekte in diesem Fach habe ich mir vorgenommen, möglichst unkonventionelle Ansätze zu verfolgen. Also bloß keine professionellen, kommerziellen Produktionen nachahmen, sich nicht um Sponsoren bemühen. Bleibt zu hoffen, dass sowas auch in den kommenden Semestern “erlaubt” ist.

Wettbewerb Architekturfotografie

Thomas am 1. April 2010 um 17:03

jonas war so freundlich mich auf den architekturfotografiewettbewerb auf heise.de aufmerksam zu machen. “mach ich doch glatt mal mit” hab ich mir gedacht und schon war ich wieder mit feuer und flamme am bilder durchforsten.
da ich persönlich mehr der nachtmensch bin und mir persönlich nacht- und dämmerungsaufnahmen am besten gefallen, will ich mit drei langzeitaufnahmen teilnehmen.

die ersten beiden bilder sind schonmal gesetzt. ich schwank bisher nur zwischen den letzten beiden. beim letzten sieht man sehr schön wie nachts die vertane chance eine sichtachse von der residenz zum dom zu schaffen etwas verbessert wird. denn nur nachts fällt einem durch die beleuchtung der türme auf, dass diese über den dächern hervor ragen. tagsüber verlieren sie sich unter den ganzen andren details. das letzte bild gefällt mir sehr aufgrund des verhätlnisses von bebauung zu himmel. ich finde himmel sehr wichtig, weil viele oft vergessen wie viel davon oberhalb eines gebäudes noch wartet.

update: nach langem suchen bin ich nun doch noch über ein passendes bild gestolpert, das zu meiner nachtserie passt. die ersten drei bilder wurden schlussendlich ausgewählt am rennen teil zu nehmen.

bild 1: pausenhofansicht auf das deutschhausgymnasium in würzburg bei dämmerung
kamera: canon eos 300d / blende 8 / iso 200 / belichtung 5s / objektiv canon ef-s 18-55mm f/3.5-5.6

bild 2: sicht vom alten hafen in würzburg auf einen alten verladekran, die brücke der deutschen einheit, die lumen bar und die rückansicht des kulturspeichers
kamera: canon eos 400d / blende 9 / iso 400 / belichtung 10s / objektiv canon ef-s 18-55mm f/3.5-5.6

bild 3: das moderne gasheizkraftwerk würzburg umarmt die feste marienberg
kamera: canon eos 400d / blende 9 / iso 400 / belichtung 10s / objektiv canon ef-s 18-55mm f/3.5-5.6

bild 4: beleuchtungseckturm der residenz in würzburg bei nacht
kamera: canon eos 40d / blende 5 / iso 100 / belichtung 30s / objektiv canon ef 100mm f/2.8l macro is usm

bild 5: sicht auf den würzburger dom vom residenzplatz aus
kamera: canon eos 40d / blende 5 / iso 100 / belichtung 30s / objektiv canon ts-e 45mm f/2.8 (tilt-shift)