nach einem text von franz kafka

Jan am 16. July 2010 um 20:12

So, endlich können wir das »semester« wieder aus Sommersemester streichen und das Wetter überleben!

Unsere letzte schöne Aufgabe im Fach Fotografie war ein Fotocomic, bzw eine Fotogeschichte oder sonst was.
In unserer Gruppe hatten wir keine Lust auf Satiren oder irgendwas Nachspielen.

Wir haben uns also auf eine kleine Parabel von Kafka gestürzt (ja einfach um was von Kafka zu nehmen) und das ganze dann kafkaesk-völlig-ohne-Dramaturgie umgesetzt, das ganze zu einer Broschüre verpackt und abgegeben.

Fotografiert haben wir in Frankfurt auf dem Römerberg morgens zum Sonnenaufgang. Genau der Ort und die Zeit konnten das ganze eigenltich nur schon ganz nett werden lassen und wir konnten auf alle künstlichen Lichtquellen verzichten.

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Wettbewerb Architekturfotografie

Thomas am 1. April 2010 um 17:03

jonas war so freundlich mich auf den architekturfotografiewettbewerb auf heise.de aufmerksam zu machen. “mach ich doch glatt mal mit” hab ich mir gedacht und schon war ich wieder mit feuer und flamme am bilder durchforsten.
da ich persönlich mehr der nachtmensch bin und mir persönlich nacht- und dämmerungsaufnahmen am besten gefallen, will ich mit drei langzeitaufnahmen teilnehmen.

die ersten beiden bilder sind schonmal gesetzt. ich schwank bisher nur zwischen den letzten beiden. beim letzten sieht man sehr schön wie nachts die vertane chance eine sichtachse von der residenz zum dom zu schaffen etwas verbessert wird. denn nur nachts fällt einem durch die beleuchtung der türme auf, dass diese über den dächern hervor ragen. tagsüber verlieren sie sich unter den ganzen andren details. das letzte bild gefällt mir sehr aufgrund des verhätlnisses von bebauung zu himmel. ich finde himmel sehr wichtig, weil viele oft vergessen wie viel davon oberhalb eines gebäudes noch wartet.

update: nach langem suchen bin ich nun doch noch über ein passendes bild gestolpert, das zu meiner nachtserie passt. die ersten drei bilder wurden schlussendlich ausgewählt am rennen teil zu nehmen.

bild 1: pausenhofansicht auf das deutschhausgymnasium in würzburg bei dämmerung
kamera: canon eos 300d / blende 8 / iso 200 / belichtung 5s / objektiv canon ef-s 18-55mm f/3.5-5.6

bild 2: sicht vom alten hafen in würzburg auf einen alten verladekran, die brücke der deutschen einheit, die lumen bar und die rückansicht des kulturspeichers
kamera: canon eos 400d / blende 9 / iso 400 / belichtung 10s / objektiv canon ef-s 18-55mm f/3.5-5.6

bild 3: das moderne gasheizkraftwerk würzburg umarmt die feste marienberg
kamera: canon eos 400d / blende 9 / iso 400 / belichtung 10s / objektiv canon ef-s 18-55mm f/3.5-5.6

bild 4: beleuchtungseckturm der residenz in würzburg bei nacht
kamera: canon eos 40d / blende 5 / iso 100 / belichtung 30s / objektiv canon ef 100mm f/2.8l macro is usm

bild 5: sicht auf den würzburger dom vom residenzplatz aus
kamera: canon eos 40d / blende 5 / iso 100 / belichtung 30s / objektiv canon ts-e 45mm f/2.8 (tilt-shift)

Von Umbaumaßnahmen und Olivenhainen

Jan am 12. March 2010 um 13:51

campagne

Ein Phänomen verfolgt ja den Deutschen durch alle Epochen der Kunstgeschichte.  Im 19. Jahrhundert wurde es hip. Im 20. und 21. zum kleinbürglerlichen Klichee. Die Italiensehnsucht. Seume tat es; Menzel tat es; Goethe tat es. Die Italienreise wurde Topos von Selbstfindung, Ästhetisierung und Bildung.

In Andenken an diesen Drang nach Selbstverwirklichung werden ich und meine Mitstreiter in den ersten Mai Wochen den Spuren der Großen der Klassik folgen und uns auf nach Italien machen!

Oliven- und Zitronenhaine werden uns erwarten; der Geist der Antike unsere Sinne betören; die Vollkommenheit wird uns erfüllen.

Abgesehen davon wird unser Fachbereich umgebaut und damit wir nicht auf der faulen Haut hocken jagen uns unsere Werten Dozenten von Zeichnen und der Stefan Bayer, seines Zeichens unser Foto Dozent aus dem Jugendstil-Verseuchten Darmstadt. Die Sache ist Pflicht und wurde just per Mail mitgeteilt. Gut, da hat man ja nochmal zwei Wochen Zeit zum Arbeiten, weil Geld kostet sowas ja auch!

Es besteht die wunderbare Aussicht, dass wir mit Typo auch nochmal in die Schweiz entschwinden. Typografisches Wandern nennt sich das dann. Naja ich geh mal sparen!

Bis denn

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Bildredaktion

Philipp Schäfer am 17. January 2010 um 21:19

Und ja, die schlechten Übergänge von Sound und Bild sollen so.
Die richtigen Aufnahmen folgen natürlich noch, heute war nur Basteltag.

Bildredaktion from phlp on Vimeo.

Fotografie I – 22 min

Jan am 5. January 2010 um 21:29

Ich dudel ja einmal die Woche von Darmstadt über Frankfurt ins gute Bad Homburg um dort zu arbeiten. Eines Tages hatte ich die Kamera dabei und habe das gute Teil auf dem Bahn’schen Mülleimer abgelegt und da Fotos geschossen. Was da raus kam gefiel mir und ich habe es mir gemerkt.

Die Serie beobachtet nun quasi unter gleichen Vorraussetzungen die Situation in- und außerhalb des Abteils.
Das ganze lasse ich als freies Semesterprojekt laufen sozusagen. Dokumentation so.

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Bildredaktion

Philipp Schäfer am 4. December 2009 um 16:38

Innerhalb der Redaktionssitzungen werden wir gemeinsam entsprechende Bildthemen entwickeln und anschließend darüber fotografisch arbeiten und wöchentlich aktuelle Themen bearbeiten.

Soweit also die Beschreibung des Bildredaktion-Kurs bei Herrn Eibelshäuser. Nach den ersten Wochen Ideen sammeln, verwerfen und neu finden sind jetzt die ersten Test-Bilder entstanden welche die Idee der später Bilder zeigen und als Skizze für die nächsten Arbeiten dienen. Durch die Bilder – die später zu Plakaten umgearbeitet werden – sollen die Studenten dazu aufgefordert werden ihren Müll nicht im FH-Gebäude zu verteilen sondern in die dafür vorgesehen Mülleimer zu entsorgen.