Was ist eigentlich dieses Kunst? Wie macht man das und was sind die Kriterien für gute Kunst?
Das waren die Fragen die mich in der ersten Vorlesungswoche des Semesters beschäftigt haben. Grund dafür war der künstlerische Grundlagen Kurs bei Frau Caturelli – das Thema: Erinnerungsbilder.
Nach etlichen Diskussionen und Kopfzerbrechen kam dann auch die erste Präsentation. Die Erklärung für meine kümmerlichen Versuche: “Ich habe keinen Weg gefunden mich auszudrücken und habe es auch nicht verstanden was ich hier soll” wurde mit einem “Das sieht man” quittiert. Aufgrund meiner Probleme, die aber wohl auch andere im Kurs hatten, wurde das Thema für die nächste Hausaufgabe etwas einfachfacher gestaltet, so das auch Leute wie ich mitspielen konnten.
Heute durfte ich dann eine Überraschung erleben, meine Arbeit war eine der besseren und ich darf mich jetzt mit meinem Unterthema bis zum Ende des Kurses und der Abschlusspräsentation beschäftigen.
Für die heutige Arbeit beschriftete ich Packpapier mit dem Schriftzug “heimwärts” und sendete diese Papierrollen zu meiner alten Adresse bei Würzburg und zu zwei Freunden und bat sie darum “irgendetwas” damit zu machen. Die Frage was Heimat ist wird in unserer Zeit schwer zu beantworten, nicht immer ist der Ort an dem wir uns aufhalten unser Zuhause, manchmal fühlt man sich aber dank seiner Freunde auch an fremden Orten zuhause. Was verbinden wir mit unserem Zuhause und wie erinnern wir uns dieses?
