Typografie – Monatsprogram

Jan am 3. September 2010 um 11:39

Ist zwar schon jetzt ein Paar Tage alt und die Semesterferien schon bei der Hälfte bald angelangt aber das macht ja nix.

Im Kurs Typografie II sollten wir ein fiktives Monatsprogramm für ein Theater oder Ähnliches gestalten. Ich hab mir mal das Schauspiel Frankfurt ausgesucht und von denen auch einen großteil der Inhalte gemopst. Ich habe versucht die Typografie klar zu strukturieren, durchgängig die Univers in 3 Schnitte. Der Satz selbst sollte klar sein, auch relativ einfach. Gut lesbar und die Aufteilung schnell verständlich. Auf der Rückseite hab ich mit Aufgerastertem Bildmaterial gearbeitet & neben Schwarz eine Zusatzfarbe.

Das hat zur Folge dass die Produktionskosten niedrig gehalten werden können. Außerdem kann durch die Farbe und die Form im Kopfbereich, die ebenso monatsweise varriert werden soll, eine Abtrennung der Monate und eine jährliche Farbpalette geschaffen werden.

Cheers
Jan

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Zwischen den Zeilen

Philipp Schäfer am 20. July 2010 um 20:02

Im Kurs “on corporate” ging es um eine Veranstaltungsreihe die an der FH Düsseldorf stattfindet – Aufgabe war es neben der Organisation der Veranstaltung, bei der die namhafte Corporate Designer sprechen werden, auch der Entwurf von Plakaten welche die Vorträge bewerben.

oncorporate_schaefer_72dpi.jpg

Fingerübung: Magazin

Marko Martini am 13. May 2010 um 15:12

Nach gut der Hälfte des Semesters habe ich nun endlich mal etwas Handfestes auf dem Tisch liegen. Ein kleines Magazin, entstanden im Typokurs. Der simple Titel: Vom Nutzen und Nachteil der narrativen Gestaltung für das Lesen – Entwurfsvarianten in Text und Bild.

Inhalt sind die in diesem Semester durchgeführten Übungsaufgaben zum genannten Thema. Die waren bei mir zum Teil eher unmotiviert, aber jetzt innerhalb des Magazin-Layouts machen sie doch ein bisschen was her.

Positives Feedback gab es auch – was eine schöne Entschädigung für etliche Stunden (Nacht-)Arbeit ist.

Für Liebhaber:
24 Seiten, schwarzweiss, Klammerbindung
Fonts: Garamond Premier Pro, TheSans, (Univers für die Übungen)
Papier: Munken Pure (gelblichweiß matt) 130 g/m2

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Graphic Magazine 12 Werkplaats Typografie Special

Jan am 28. April 2010 um 18:25

Am Montag war ich an einem relativ freien Nachmittag schnell in Frankfurt um ein wenig einzukaufen und rumzurennen.
Dabei sind wir im Azita gelandet und haben uns dort durch ein paar Magazine und Unabhängige Publikationen gewühlt… für so Perlen eine tolle Anlaufstelle.

Dabei eben beim stöbern auf die #12 Ausgabe des Koreanischen graphic Magazins gestoßen und direkt mitnehmen müssen.
Sonderausgabe über den Werkplaats Typografie… Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber bin froh das Teil mitgenommen zu haben.
Holländische Typo-Schule, 2-jährig, seit neusten mit Master Abschluss und sehr experimentell. Und experimentell im guten Sinne!

Memo: Mit Holländischen Typografen auseinandersetzen!

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verspielte Ernüchterung

Philipp Schäfer am um 10:30

Neues Semester, neue Kurse. Einer davon beschäftigt sich mit serieller Buchgestaltung – ein interessantes Thema. Zur Auswahl stehen drei Genre (Roman, Gedichte und Biografien) zu denen exemplarisch je drei Cover gestaltet werden sollen. Nach längerer Überlegung, Betrachten von bestehenden Serien und Vergleichen mit Mitstudierenden war für mich klar: Ein Bezug zum Buchinhalt soll nicht gegeben sein. Eine Illustration und die gesamte Gestaltung soll sich auf ein Minimum reduzieren. So, oder so ähnlich habe ich meine Entwürfe auch im Kurs vorgestellt. Als Antwort erhielt ich folgenden Satz: “Da fehlt mir das verspielte” – achso? “Das Studium bietet doch Platz Sachen auszuprobieren, da finde ich das zu reduziert” – ahja!

Da bleibt dann nur die Frage ob man wirklich Lust auf Taschenbücher mit Schuber, Transparentpapier, Filz und sonstigen Späßen hat – nur um kreativ anders zu sein.

26plus Zeichen

Marko Martini am 31. March 2010 um 14:36

26plus-zeichen ist ein Projekt aus einem höheren Semester und versteht sich als “Präsentations-Plattform für studentische Schriftentwürfe”.
Die Idee stammt aus einem Kurs von Gertrude Nolte und wurde scheinbar von zwei Studenten umgesetzt. Eine schöne Idee und jeder darf mitmachen.

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Type Diary

Philipp Schäfer am 7. March 2010 um 12:35

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail mit recht interessantem Inhalt:

jeden tag, 100 tage lang, einen buchstaben posten. es kann
eine satzschrift sein, ein foto [allerdings nur der eine
buchstabe sichtbar], eine zeichnung, eine skizze, ein logo,
egal, nur schwarz/weiss muss er sein. zudem soll der name der
schrift oder der ort des fotos/firma/logo etc unterhalb vermerkt
werden.

Da habe ich mir doch gleich mal das W gesichert und mitgemacht. Type Diary, W

w-5

Banause sein

Marko Martini am 26. January 2010 um 19:59

Um an Philipps letzten Artikel zum Thema “[...] wie ihr euch selbst erlebt und euch verbessert” anzuknüpfen, meine Erfahrung dazu.

Manchmal ist der erste Versuch einfach der beste. Aufgabe war aus den am Anfang des Semesters entstandenen Fotos ein Plakat zu entwickeln. Was folgte war eine ziemlich ausführliche Untersuchung zu Komposition und Varianten, mittels Skribbels, Schneiden, Legen, Kleben…
endlos...

Nach mehreren LVs und einem ziemlich langweiligen Zwischenergebnis bekam ich dann die Anweisung:

“Lösen Sie sich von dem was sie [in Ihrer Ausbildung...] gelernt haben. Werden Sie freier! Sie machen das schon.”

Aha, also endlich Banause sein! Und es hat funktioniert, irgendwie. Die ganzen Schritte waren wohl notwendig um zu erkennen dass die Spannung, die im Ausgangsfoto schon vorhanden war, nicht verbesserbar war. So wird aus dem Foto das Plakat. Erklären konnte ich es, und auch Frau Czerner, nur mit dem Bauchgefühl.
Lerneffekt: Wenn du dir nicht sicher bist, schick’s zum Drucken. (Frei nach Eric de Haas)

PlakatA01-2

Wie ich einst den Typokurs gewann

Philipp Schäfer am 25. January 2010 um 21:36

In den ersten Stunden wurde uns gesagt:

Es geht hier nicht darum wer besser ist, sondern darum wie ihr euch selbst erlebt und euch verbessert.

Jaja, aber wer hat denn jetzt gewonnen?

In Typo konnte ich nun endlich mal mehr als ein: “Machen Sie an diesem Entwurf weiter” ernten. Es sind gar Worte wie: Super und sehr gut gefallen.

So wird das also gemacht: Die Merkmale der Schrift isolieren und herrausstellen (Serifen und kreisrunde Formen bei a, b, c, e, o, p und q), anschließend ein Wort damit schreiben und gewinnen.

serifen_o

alte Meister (3)

Philipp Schäfer am 9. January 2010 um 21:11

Und wieder zwei ein neues Plakat für die Reihe.

Demnächst werden noch zwei Entwürfe mit gebastelten Buchstaben und Linolschnitt folgen.

Notiz an mich: Lesbarkeit prüfen und Buchstaben zurecht rücken.