Marko Martini am 24. August 2010 um 20:24
Glückwunsch an Andy, dessen Video von RSA, BAFTA und Philips in die Top 10 beim Parallel Lines Wettbwerb gewählt wurde! Jetzt werden 5 Finalisten auf Youtube gewählt – also bitte kräftig für REDEMPTION (unter >Gallery) abstimmen!
HIER!
Den Sieger wählt Sir Ridley Scott persönlich aus… Vielleicht hört er dann auch die Musik, die ich beigesteuert habe. Wäre geil.
Jan am 28. April 2010 um 18:25

Am Montag war ich an einem relativ freien Nachmittag schnell in Frankfurt um ein wenig einzukaufen und rumzurennen.
Dabei sind wir im Azita gelandet und haben uns dort durch ein paar Magazine und Unabhängige Publikationen gewühlt… für so Perlen eine tolle Anlaufstelle.
Dabei eben beim stöbern auf die #12 Ausgabe des Koreanischen graphic Magazins gestoßen und direkt mitnehmen müssen.
Sonderausgabe über den Werkplaats Typografie… Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber bin froh das Teil mitgenommen zu haben.
Holländische Typo-Schule, 2-jährig, seit neusten mit Master Abschluss und sehr experimentell. Und experimentell im guten Sinne!
Memo: Mit Holländischen Typografen auseinandersetzen!
Jan am 16. March 2010 um 11:16

Letzten Samstag schaute ich in lieblicher Begleitung in die Schirn in Frankfurt und dort in die kleine Werkschau Eberhard Havenkosts, die sein Schaffen aus dem Jahre 2009 unter dem Titel RETINA zusammenfasst. Wir hatten keinerlei Vorstellung, was uns erwartet, nur vage Informationen – wir sollten sehr positiv überrascht werden.
Was uns erwartete waren Bilder die den Weg in die Abstraktion durch verschiedene Transportmedien gehen. Doof zu beschreiben, aber die Bilder erzählen viel und strahlen viel aus, ohne dass es gewollt wirkt. Die Erforschung der Wahrnehmung von Medien schafft sentimentale Bildräume. Verrückte Sache das.
Kann man auch arg scheiße finden und auf Jpgs. wirkts nicht. Aber Bildstörungen in Ölmalereien sind schon was feines in echt.
Ausstellungsbeschreibung und Bilder nach dem Klick.
(weiter lesen…)
Jan am 12. March 2010 um 13:51

Ein Phänomen verfolgt ja den Deutschen durch alle Epochen der Kunstgeschichte. Im 19. Jahrhundert wurde es hip. Im 20. und 21. zum kleinbürglerlichen Klichee. Die Italiensehnsucht. Seume tat es; Menzel tat es; Goethe tat es. Die Italienreise wurde Topos von Selbstfindung, Ästhetisierung und Bildung.
In Andenken an diesen Drang nach Selbstverwirklichung werden ich und meine Mitstreiter in den ersten Mai Wochen den Spuren der Großen der Klassik folgen und uns auf nach Italien machen!
Oliven- und Zitronenhaine werden uns erwarten; der Geist der Antike unsere Sinne betören; die Vollkommenheit wird uns erfüllen.
Abgesehen davon wird unser Fachbereich umgebaut und damit wir nicht auf der faulen Haut hocken jagen uns unsere Werten Dozenten von Zeichnen und der Stefan Bayer, seines Zeichens unser Foto Dozent aus dem Jugendstil-Verseuchten Darmstadt. Die Sache ist Pflicht und wurde just per Mail mitgeteilt. Gut, da hat man ja nochmal zwei Wochen Zeit zum Arbeiten, weil Geld kostet sowas ja auch!
Es besteht die wunderbare Aussicht, dass wir mit Typo auch nochmal in die Schweiz entschwinden. Typografisches Wandern nennt sich das dann. Naja ich geh mal sparen!
Bis denn
Jan am 5. January 2010 um 21:56

Wie man gemerkt hat ist ja ein neues Jahr. 2009 war toll. 2010 soll noch toller werden.
Es gab in den letzten Jahren, aber vor allem in ebendiesem letzten Jahr ein paar Sachen die immer wieder an mir genagt haben. Beispielsweise meine Neigung permanent zu grübeln. Abgesehen davon, dass das Wort schon schrecklich ist, ist das auch eine sehr nervige Angewohnheit. Ich mache mir prinzipiell immer Gedanken. Vor allem auch in der Gestaltung.
Da kommt mir in einem Gespräch mal mit jemand eine tolle Idee, der Dialog endet dann circa so: “Oh ja, das müssen wir unbedingt mal machen!!!” Und es ward nie wieder gesehen.
Um Ideen zu formulieren rede ich oft mit Menschen darüber. Mir kommt es aber vor als würde genau das Transportieren der Idee ihre Energie in mir völlig töten. Sie wird durch das Formulieren schon in eine Form gegossen, ist somit an der Luft, wie ein zappelnder Fisch verkommt meine Motivation sie umzusetzen.
Und das nervt. Das nervt auch im privaten, wenn man über Sachen drei mal nachdenkt, obwohl man es in der gleichen Zeit zwei mal hätte machen können.
Folglich habe ich nur diesen einen Vorsatz für dieses neue kalte Jahr: Einfach mal machen.
Ein erfolgreichen Chaos-Semesterabschlussendspurt an euch und ein ereignisreiches Jahr für jeden, der hier mitliest!
Marko Martini am 24. November 2009 um 22:49
Diesmal ein Blick über den Tellerrand. Street-Artist Brad Downey war zu Gast und zeigte einige seiner Aktionen mit Videos und Bildern. Um Design ging es nicht, viel mehr um die Art und Weise, wie man mit wenig Mitteln Ideen in der urbanen Umgebung umsetzen kann. Anders gesagt: Quatsch machen.
Riesige Herzen in die Verkleidung von Baugerüsten schneiden (einziges Werkzeug: Schere), Gehwegplatten aushebeln und damit eine Dominobahn bauen (Werkzeug: Brecheisen), den Mast einer Überwachungskamera anzünden, einer fünf Meter hohen Napoleon-Statue einen Löffel an die Nase hängen (Titel: “For Sarkozy”)… Klingt nach Spaß!
Downey kann offensichtlich davon leben. Schon wieder jemand der nur macht, was er will, und davon lebt. Ich frage mich immer öfter wieviel Spaß ich später beim Geldverdienen haben werde…
Philipp Schäfer am 3. September 2009 um 17:57
Nach dem Suchen einer Wohnung findet man sie und kommt schließlich an. Erkenntnisse und Ratschläge für Wohnungssuchende die auf der “Gut oder Schlecht” Checkliste stehen sollten:
- Leben die anderen Mitbewohner der “WG” wirklich?
- Ist die Wohnung direkt neben einer Grundschule?
- Wohnt man quasi in einem Glockenturm?