Jonas am 3. September 2010 um 14:18
Guten Tag allerseits.
Der Ein oder Andere mag bereits meine Bekanntschaft gemacht haben, für alle Anderen: Ich bin der Neue.
Ab kommendem Wintersemester an der Aussenstelle Dieburg der h_da anzutreffen, um dort im Ressort Digital Media den Fachbereich Interactive Media zu verbessern besuchen.
Auf viele interessante Posts und ein noch interessanteres Studium!
Jonas
Jan am um 11:39
Ist zwar schon jetzt ein Paar Tage alt und die Semesterferien schon bei der Hälfte bald angelangt aber das macht ja nix.
Im Kurs Typografie II sollten wir ein fiktives Monatsprogramm für ein Theater oder Ähnliches gestalten. Ich hab mir mal das Schauspiel Frankfurt ausgesucht und von denen auch einen großteil der Inhalte gemopst. Ich habe versucht die Typografie klar zu strukturieren, durchgängig die Univers in 3 Schnitte. Der Satz selbst sollte klar sein, auch relativ einfach. Gut lesbar und die Aufteilung schnell verständlich. Auf der Rückseite hab ich mit Aufgerastertem Bildmaterial gearbeitet & neben Schwarz eine Zusatzfarbe.
Das hat zur Folge dass die Produktionskosten niedrig gehalten werden können. Außerdem kann durch die Farbe und die Form im Kopfbereich, die ebenso monatsweise varriert werden soll, eine Abtrennung der Monate und eine jährliche Farbpalette geschaffen werden.
Cheers
Jan
Jan am 16. July 2010 um 20:12
So, endlich können wir das »semester« wieder aus Sommersemester streichen und das Wetter überleben!
Unsere letzte schöne Aufgabe im Fach Fotografie war ein Fotocomic, bzw eine Fotogeschichte oder sonst was.
In unserer Gruppe hatten wir keine Lust auf Satiren oder irgendwas Nachspielen.
Wir haben uns also auf eine kleine Parabel von Kafka gestürzt (ja einfach um was von Kafka zu nehmen) und das ganze dann kafkaesk-völlig-ohne-Dramaturgie umgesetzt, das ganze zu einer Broschüre verpackt und abgegeben.
Fotografiert haben wir in Frankfurt auf dem Römerberg morgens zum Sonnenaufgang. Genau der Ort und die Zeit konnten das ganze eigenltich nur schon ganz nett werden lassen und wir konnten auf alle künstlichen Lichtquellen verzichten.
Jan am 28. April 2010 um 18:25

Am Montag war ich an einem relativ freien Nachmittag schnell in Frankfurt um ein wenig einzukaufen und rumzurennen.
Dabei sind wir im Azita gelandet und haben uns dort durch ein paar Magazine und Unabhängige Publikationen gewühlt… für so Perlen eine tolle Anlaufstelle.
Dabei eben beim stöbern auf die #12 Ausgabe des Koreanischen graphic Magazins gestoßen und direkt mitnehmen müssen.
Sonderausgabe über den Werkplaats Typografie… Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber bin froh das Teil mitgenommen zu haben.
Holländische Typo-Schule, 2-jährig, seit neusten mit Master Abschluss und sehr experimentell. Und experimentell im guten Sinne!
Memo: Mit Holländischen Typografen auseinandersetzen!
Jan am 16. March 2010 um 11:16

Letzten Samstag schaute ich in lieblicher Begleitung in die Schirn in Frankfurt und dort in die kleine Werkschau Eberhard Havenkosts, die sein Schaffen aus dem Jahre 2009 unter dem Titel RETINA zusammenfasst. Wir hatten keinerlei Vorstellung, was uns erwartet, nur vage Informationen – wir sollten sehr positiv überrascht werden.
Was uns erwartete waren Bilder die den Weg in die Abstraktion durch verschiedene Transportmedien gehen. Doof zu beschreiben, aber die Bilder erzählen viel und strahlen viel aus, ohne dass es gewollt wirkt. Die Erforschung der Wahrnehmung von Medien schafft sentimentale Bildräume. Verrückte Sache das.
Kann man auch arg scheiße finden und auf Jpgs. wirkts nicht. Aber Bildstörungen in Ölmalereien sind schon was feines in echt.
Ausstellungsbeschreibung und Bilder nach dem Klick.
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Jan am 12. March 2010 um 13:51

Ein Phänomen verfolgt ja den Deutschen durch alle Epochen der Kunstgeschichte. Im 19. Jahrhundert wurde es hip. Im 20. und 21. zum kleinbürglerlichen Klichee. Die Italiensehnsucht. Seume tat es; Menzel tat es; Goethe tat es. Die Italienreise wurde Topos von Selbstfindung, Ästhetisierung und Bildung.
In Andenken an diesen Drang nach Selbstverwirklichung werden ich und meine Mitstreiter in den ersten Mai Wochen den Spuren der Großen der Klassik folgen und uns auf nach Italien machen!
Oliven- und Zitronenhaine werden uns erwarten; der Geist der Antike unsere Sinne betören; die Vollkommenheit wird uns erfüllen.
Abgesehen davon wird unser Fachbereich umgebaut und damit wir nicht auf der faulen Haut hocken jagen uns unsere Werten Dozenten von Zeichnen und der Stefan Bayer, seines Zeichens unser Foto Dozent aus dem Jugendstil-Verseuchten Darmstadt. Die Sache ist Pflicht und wurde just per Mail mitgeteilt. Gut, da hat man ja nochmal zwei Wochen Zeit zum Arbeiten, weil Geld kostet sowas ja auch!
Es besteht die wunderbare Aussicht, dass wir mit Typo auch nochmal in die Schweiz entschwinden. Typografisches Wandern nennt sich das dann. Naja ich geh mal sparen!
Bis denn
Jan am 5. January 2010 um 21:56

Wie man gemerkt hat ist ja ein neues Jahr. 2009 war toll. 2010 soll noch toller werden.
Es gab in den letzten Jahren, aber vor allem in ebendiesem letzten Jahr ein paar Sachen die immer wieder an mir genagt haben. Beispielsweise meine Neigung permanent zu grübeln. Abgesehen davon, dass das Wort schon schrecklich ist, ist das auch eine sehr nervige Angewohnheit. Ich mache mir prinzipiell immer Gedanken. Vor allem auch in der Gestaltung.
Da kommt mir in einem Gespräch mal mit jemand eine tolle Idee, der Dialog endet dann circa so: “Oh ja, das müssen wir unbedingt mal machen!!!” Und es ward nie wieder gesehen.
Um Ideen zu formulieren rede ich oft mit Menschen darüber. Mir kommt es aber vor als würde genau das Transportieren der Idee ihre Energie in mir völlig töten. Sie wird durch das Formulieren schon in eine Form gegossen, ist somit an der Luft, wie ein zappelnder Fisch verkommt meine Motivation sie umzusetzen.
Und das nervt. Das nervt auch im privaten, wenn man über Sachen drei mal nachdenkt, obwohl man es in der gleichen Zeit zwei mal hätte machen können.
Folglich habe ich nur diesen einen Vorsatz für dieses neue kalte Jahr: Einfach mal machen.
Ein erfolgreichen Chaos-Semesterabschlussendspurt an euch und ein ereignisreiches Jahr für jeden, der hier mitliest!
Jan am um 21:29
Ich dudel ja einmal die Woche von Darmstadt über Frankfurt ins gute Bad Homburg um dort zu arbeiten. Eines Tages hatte ich die Kamera dabei und habe das gute Teil auf dem Bahn’schen Mülleimer abgelegt und da Fotos geschossen. Was da raus kam gefiel mir und ich habe es mir gemerkt.
Die Serie beobachtet nun quasi unter gleichen Vorraussetzungen die Situation in- und außerhalb des Abteils.
Das ganze lasse ich als freies Semesterprojekt laufen sozusagen. Dokumentation so.
Jan am 19. December 2009 um 14:25

Foto: Moritz Profitlich
Mein hochgeschätzter Professor für Designtheorie und -geschichte Jörg Stürzebecher, hat am 6. Dezember an der HTWG Konstanz einen Vortrag über Sprache in Ulm gehalten.
Das ganze gibts jetzt auf vimeo bzw hier! Sehr interessant und unterhaltsam, so wie immer. Die Zeit kann man sich durchaus mal nehmen. Gibt auch viel viel Informationen außenrum und drumherum und um ulm herum.
Wem die hfg ulm kein Begriff ist. Pflicht.
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Jan am 14. December 2009 um 19:46

Heute am frühen Abend gab es den zweiten Vortrag aus der halbfünf Reihe für dieses Semester. Zu Gast war Mariko Takagi, ihres Zeichens Gestalterin und Autorin unabhängiger Buchprojekte, Gestalterin im Bereich Corporate Design und zu guter letzt Dozentin an der FH Düsseldorf! (Was ja eine wunderbare Vernetzung und Querbrücke zu diesem Blog bietet. hach.)
Das Thema des Vortrags war “Bücher für Aliens”. Ihre Themen spielen alle im Rahmen der Vermittlung zwischen der japanischen und deutschen Kultur.
Die Bücher sind insgesamt in wunderbar reduziertem Stil gehalten, piktogrammartige Illustrationen, klare Typo und gezielt eingesetzte Farben. Das ganze ohne auf irgendeine Art steif oder langweilig zu wirken.
Viel wichtiger an ihrem Vortrag war jedoch ihre Person. Ihre Positionierung zwischen diesen Kulturen und die Möglichkeiten und Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben dienen als Ausgangspunkt für einen riesigen Fundus an Ideen und Konzepten. Die wiederum nutzt sie als Ausgleich und Heilmittel zum Gestalter Alltag. “Mann kann nicht immer nur funktionieren”.
Im Anschluss gab es erfreulicherweise viele Fragen aus dem Publikum, die auf das Wesen als Selbstständiger, als Autor und als Selbstverantwortlicher für Buchveröffentlichungen eingingen. Ebenso auch ehrliche Fragen zu ihrer Person und zu ihrer Arbeit.
Alles in allem wieder ein erfrischender, gemütlicher und sehr nahbarer Vortrag im Foyer des Fachbereichs…
Mehr davon!