Zwischenruf
Diplomspaß von Florian Nierhaus.
Am besten mit rot/blau Brille anschauen.
CS137 from Florian Nierhaus on Vimeo.
Diplomspaß von Florian Nierhaus.
Am besten mit rot/blau Brille anschauen.
CS137 from Florian Nierhaus on Vimeo.
Im Kurs “on corporate” ging es um eine Veranstaltungsreihe die an der FH Düsseldorf stattfindet – Aufgabe war es neben der Organisation der Veranstaltung, bei der die namhafte Corporate Designer sprechen werden, auch der Entwurf von Plakaten welche die Vorträge bewerben.
Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail mit recht interessantem Inhalt:
jeden tag, 100 tage lang, einen buchstaben posten. es kann
eine satzschrift sein, ein foto [allerdings nur der eine
buchstabe sichtbar], eine zeichnung, eine skizze, ein logo,
egal, nur schwarz/weiss muss er sein. zudem soll der name der
schrift oder der ort des fotos/firma/logo etc unterhalb vermerkt
werden.
Da habe ich mir doch gleich mal das W gesichert und mitgemacht. Type Diary, W>

Und dann ist es also schon wieder rum, dieses erste Semester. Viel gelernt, viel aufgeregt, leider zu wenig probiert und zu wenig gemacht. Bleibt zu hoffen, dass ich meine Faulheit, vor allem im Bezug auf Dinge die mir auf den ersten Blick keinen Spaß versprechen, im zweiten Semester überwinden kann und endlich einfach mal mache.
Zum Abschluss des Semesters gab es dann noch den Diplomrundgang an der FH Düsseldorf zu sehen, aber ähnlich wie bei den Rundgängen die ich bisher in Würzburg gesehen habe, sind dort auch wieder viele Arbeiten dabei gewesen, die mich kaum beeindruckt haben. Mit das schönste war für mich ein Projekt von Mai Suzuki und Shinichi Takeda die sich mit Augmented Reality und interaktiver Schuhanprobe beschäftigt haben (leider habe ich hierzu nichts im Netz gefunden).
Abschließend wünsche ich allen Leser eine schöne Zeit, hier wird es vermutlich erstmal einen Monat ruhiger, da es kaum noch Projekte zu erledigen gibt (für mich noch ein Referat, das Fotoprojekt mit Bananen und ein kleines Heftchen mit rund 16 Seiten) bis das Semester, etwas früher, am 02.03. mit einer Exkursion nach Prag wieder startet.
In den ersten Stunden wurde uns gesagt:
Es geht hier nicht darum wer besser ist, sondern darum wie ihr euch selbst erlebt und euch verbessert.
Jaja, aber wer hat denn jetzt gewonnen?
In Typo konnte ich nun endlich mal mehr als ein: “Machen Sie an diesem Entwurf weiter” ernten. Es sind gar Worte wie: Super und sehr gut gefallen.
So wird das also gemacht: Die Merkmale der Schrift isolieren und herrausstellen (Serifen und kreisrunde Formen bei a, b, c, e, o, p und q), anschließend ein Wort damit schreiben und gewinnen.

Und ja, die schlechten Übergänge von Sound und Bild sollen so.
Die richtigen Aufnahmen folgen natürlich noch, heute war nur Basteltag.
Bildredaktion from phlp on Vimeo.
Kommunikationsdesign? So mit malen? Basteln oder wie?
Ich dachte immer, dass es nicht so wäre. Aber Ernüchterung macht sich breit: es ist so.
Zumindest in meinem Form und Farbe Kurs – manche, böse Zunge würden jetzt sagen, dass es an der Dozentin liegt und andere Kurse mit anderen Dozenten “mehr” machen. Oder besser noch überhaupt etwas machen.
Hausaufgabe war vor kurzem: Stellt die vier Jahreszeiten in vier Quadraten dar, die wieder aus 25 Quadraten aus Gouache-farbe bestehen. – Da frage ich mich wie das benotet wird, welche Farben schön sind?
Gelernt habe ich auf bisher noch nichts, vielleicht kommt das ja noch. Das Semester hat ja noch 5 Wochen.

Fortsetzung zu alte Meister.
Durch ein Zitat aus dem Amplifier Lied “Panzer” wird der besondere, unumstößliche Charakter der serifenbetonten Linear-Antiqua weiter unterstrichen: Es spielt keine Rolle wohin es geht, überall ist Vorwärts, alles ist Nofretete.